Vorteile
Den Bestand erhalten oder abreißen? Welche Konstruktion hat den geringsten CO₂-Fußabdruck — bei welchen Baukosten? A Design Tool beantwortet diese Fragen, während du entwirfst: Es macht deine Ökobilanzierung (LCA) ganz einfach — automatisch, im Browser, ohne Vorwissen. Vom ersten Konzept bis in die Ausführungsplanung.
Die Bilanz entsteht mit dem Entwurf
Die klassische Ökobilanz entsteht am Ende der Planung — als Nachweis, wenn die Entscheidungen längst gefallen sind. A Design Tool macht sie zum Entwurfswerkzeug: Die Klimabilanz rechnet live bei jeder Änderung mit. Das lohnt sich am Anfang, wenn sich Erhalt oder Abriss, Holz oder Beton entscheidet — und genauso in der Ausführungsplanung, wenn eine Konstruktion noch einmal nachhaltig umgeplant wird.
Klimabilanz auf Knopfdruck
3D-Modell hochladen (IFC, z. B. aus ArchiCAD) oder Varianten direkt im Editor anlegen — der CO₂-Fußabdruck über den Lebenszyklus wird automatisch berechnet, auf Basis der offiziellen Baustoffdatenbanken ÖKOBAUDAT (DE) und KBOB (CH). Auch bei Modellen, die noch ganz am Anfang stehen, schlägt das Tool sinnvolle Wand- und Deckenaufbauten vor — übernehmen oder schnell eine eigene Annahme treffen.
Entwürfe ehrlich vergleichen
Aufstocken oder abreißen und neu bauen? Holz- oder Holz-Hybrid-Bau? Varianten stehen nebeneinander — mit Klimabilanz und geschätzten Baukosten. Nicht selten kippt dabei das Bauchgefühl. Im mitgelieferten Beispielprojekt verursacht der Erhalt des Bestands nur rund halb so viel CO₂ wie Abriss und Neubau.
Schwachstellen im 3D-Modell erkennen
Eine Heatmap färbt das Gebäude ein und zeigt auf einen Blick, welche Bauteile die Bilanz nach oben treiben — und wo der nächste Entwurfsschritt am meisten bewirkt. So wird aus einer abstrakten Zahl ein konkreter Ort im Entwurf, an dem sich gezielt etwas ändern lässt.
Kreislauffähigkeit & Ressourcenpass
Wie sortenrein lässt sich die Konstruktion in Zukunft zurückbauen? Was kann wiederverwendet werden, was wird Abfall? Das Tool bewertet Trennbarkeit und Recyclingpotenzial und dokumentiert das Gebäude als Materiallager: Massen, Herkunft und Verwertungswege — angelehnt an den Gebäuderessourcenpass der DGNB, auf Knopfdruck als PDF.
Benchmarks & KI — mit klarer Arbeitsteilung
Benchmarks und ein QNG-Förder-Check (Näherung) ordnen die Zahlen ein; der KI-Assistent erklärt die Bilanz, findet die größten CO₂-Treiber und schlägt CO₂-ärmere Materialien vor — auf Wunsch legt er direkt eine optimierte Variante an. Wichtig: Die KI liefert Ideen und Texte. Die Zahlen kommen immer aus der geprüften Berechnung des Tools.
Präsentationsfertig heraus
Exportiere Tabellen und Diagramme als PDF, Excel, CSV oder Bild — direkt für den Wettbewerbsplan oder das Bauherrengespräch, auf Deutsch, Englisch oder Französisch, in € oder CHF. Das 3D-Modell wird mit den Ergebnissen (CO₂, Energie, Kosten) angereichert und steht als IFC für die Weiterverwendung bereit.
CO₂-Nachweise werden Pflicht
Die EU-Gebäuderichtlinie verlangt Lebenszyklus-Bilanzen ab 2028 für große Neubauten (> 1.000 m²), ab 2030 für alle Neubauten — Förderprogramme wie QNG setzen heute schon Grenzwerte. Wer die Klimabilanz von Anfang an mitentwirft, erfüllt nicht nur Anforderungen — sondern entwirft nachhaltigere und resilientere Gebäude.